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Hier berichten wir über die kleine "Tapi" und ihr neues Leben in Deutschland 
so sah Tapi einst in der Station aus..
Tapi heißt nun Tappi. Mit zwei "p" - weil sie so niedlich spazieren tappert. Die kleine Hündin tat sich zu Beginn recht schwer im neuen Zuhause. Während der Fahrt aus Ungarn hat sie offenbar beschloßen, dass sie wohl zu uns gehört und sie fand es überhaupt nicht witzig, als wir sie dann im neuen Zuhause bei ihren neuen Leuten und Barny zurück liesen. Jammernd saß sie im Regen am Hoftor und mußte mehrfach herein geholt werden. Diese Zeiten sind inzwischen vorbei.. die kleine Hündin lacht hier glücklich in die Kamera 
Mittlerweile hat sie ihren Korb akzeptiert, den liebt sie heiß und innig. Sie hat sich an ihr neues Frauchen angeschloßen. Liebt die langen Spaziergänge und mag auch Barny, den großen, super hübschen und absolut friedfertigen Neufundländer. Aber er darf nicht an ihr Körbchen - da wird sie kiebig. Da sie offenbar nie zuvor so etwas wie ein Körbchen mit einem weichen Kissen gehabt hatte - verstehen das auch alle und lassen die Maus ganz in Ruhe. Barny hat mittlerweile verstanden: Tappi im Korb - großen Bogen drum machen, sonst Tappi ein sehr großer und gefährlich brummender Hund! Sie verwarnt ihn - schnappt aber nicht nach ihm. Sonst darf er sie abschlabbern, beschmusen, mit ihr spielen - das beruht alles auf Gegenseitigkeit - alles kein Problem - nur wenn sie im Korb ist, möchte sie, dass er Abstand hält. Tappis neuer Lebensgefährte: Barny
Dann kam der erste Arbeitstag vom neuen Frauchen, sie hatte sich für die ersten Tage mit Tappi extra Urlaub genommen.. und Tappi verstand nicht, weshalb sie nun ganze 2,5 Stunden allein sein sollte.. sie jammerte. Klar, sie war zwar immer mal kurz allein gelassen worden - aber das war meist Mittags und da war dann halt wer anders zuhause. Nun wars aber früher Morgen - und alle anderen waren auch schon weg. Bisher war sie brav gewesen, hatte nicht gejammert, hatte nicht gemault und auch keinen Schaden gemacht. In den 2,5 Stunden am ersten Arbeitstag von Frauchen bearbeitete die kleine Hündin verzweifelt die Massivholztür mit den Zähnen - sie wollte doch nur mit! Sie riss das Lüftungsgitter aus Metall heraus, zerrte und zupfte solang an der Dichtungsleiste, bis diese ab ging - nagte verzweifelt am Rahmen herum und biss ein großes Loch in die Tür - die Späne flogen im ganzen Wohnzimmer herum. Dann kam endlich Frauchen heim. Tappi war überglücklich - Frauchen war wieder da! Und Frauchen dachte, es trifft sie der Schlag als sie die Tür sah. Ähnlich verhielt sich das Hundemädchen am zweiten Tag, sie begann ihr Zuhause umzudekorieren -- was natürlich nicht so gern gesehen wurde. Aber man gab ihr Zeit, Ruhe, Geduld, schimpfte nicht - war allerdings ein Stück weit ratlos. So einen kleinen Randalierer hatte man nie zuvor gehabt. Und nun? Spät Mittags am Tag 3 ging bei mir das Telefon - ein trauriges Frauchen war dran. Was tun? Was kann man tun, damit die Kleine begreift, es ist doch nicht schlimm mal 2,5 Stunden allein zu Hause zu sein. Wobei sie eigentlich nicht alleine war, denn Barny war ja auch noch da. Der Schaden war für so eine kleine Hundemaus schon beträchtlich, dass konnte so wirklich nicht weitergehen. Da gab ich Frau A. schon recht, da mußte dringend was geschehen. T. W. hatte mir ein paar Tage zuvor eine große Box aus Metal gebracht, die praktisch zusammen gelegt werden kann und mit 3 Handgriffen aufgebaut ist, die fuhr ich am Abend des Anrufs nach Reinheim zu Tappis Familie um damit eventuell etwas aus der Misere helfen zu können. Auch ein Türgitter hatten wir mitgebracht, dass passte aber leider nicht in den Rahmen und fand somit keine Verwendung. Sie gewöhnten Tappi an diese Box - die fand sie auch gar nicht schlimm. Mittlerweile trippelt sie morgens freiwillig in ihre Box, schnappt sich ihr Leckerli - und ringelt sich dann zufrieden ein. Mit der Box kam auch der Seelenfriede in die Familie zurück - die Tür und anderes Inventar nahmen keinen weiteren Schaden und Tappi akzeptiert die Box als ihren "Sicherheitsbereich" in dem sie auch gut aufgehoben ist - wenn Frauchen nicht daheim ist. Ohne das sie jault, dagegen ankämpft oder gar versucht aus der Box heraus zu kommen, wartet sie nun zufrieden eingerollt auf ihr Frauchen und verschläft ruhig die 2,5 Stunden. In ein paar Tagen werden wir den nächsten Lern- Schritt einleiten - Minutenweises offenstehen lassen der Boxentür - wenn Frauchen nicht da ist. Es wird.. sie braucht einfach nur Zeit. Jetzt war da endlich jemand mal für sie ganz alleine da und nun ging der Jemand einfach so fort - zwar nur stundenweise - ohne sie mitzunehmen, dass konnte die Kleine zu Beginn einfach nicht verstehen. Ich sehe Tappi immer noch vor mir, wie sie am ersten Tag so unsicher und zögernd vor der Schwelle ins Haus stand, sich nicht hinein traute. Auch wie sie staunend vor dem Korb stand.. sie kannte das alles ja nicht. Frauchen ist nun wieder glücklich mit ihr - hergeben wird sie die Maus nicht mehr. Das war vom ersten Tag sicher und wo Probleme auftauchen, da muss man nach Lösungen suchen. Sie haben Beide nun viel Neues erlernt und finden ihren Weg. Tappi glücklich beim Gassigehen!
*** Feedback von Tappi zu Weihnachten 2007 *** Diese nachfolgende @-Mail darf ich nach Rücksprache mit Tappis Besitzerin hier im Original einstellen: Hallo Silvia und Michael,
schade das wir uns letztens nicht mehr gesehen haben.
Tappi hat sich inzwischen zum Sonnenschein der ganzen Familie entwickelt. 
Sie hat das ganze Haus eingenommen und als ihr persönliches " Paradies " auserkoren, in dem Sie sich nach Herzenslust bewegen kann.
 Sie flitzt wie ein kleiner Wirbelwind durch die Etagen und zaubert mit Ihrer Euphorie jedem ein Lächeln ins Gesicht.  
Dafür euch und eurem Engagement noch einmal ein herzliches " Danke Schön ", den ohne euch wären diese freudigen Momente auf beiden Seiten nie entstanden.

Viele liebe Grüße Silvia, Michael und Ursula und Tappi und Barny PS: Ich habe auch immer noch die Decken und das Hundefutter für Ungarn hier! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Schöne Fotos von einem glücklichen und zufriedenem Hundchen und seiner Familie. ** wir berichten weiter **
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