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*** Molly, vormals "Füles" *** ... ist es zu spät, soll´s das gewesen sein ??? ... Nein! ... Molly startet durch in ein neues Leben das ist die Geschichte von Füles (gesprochen Fülsch), heute wird sie Molly genannt Für die ältere Bassethündin "Füles" wurde ursprünglich ein Endplatz in Deutschland gesucht. Die Mail kam über Frau R. rein, zusammen mit ungezählten anderen Hunden saß diese Hündin in einer ungarischen Tötungstation. "Füles" war als Zuchthündin ausgebeutet worden bis aufs Letzte, als sie nun nicht mehr genug "Gewinn" produzierte, wurde sie einfach in der Tötung entsorgt. Die Bassethündin war und ist sehr lieb und freundlich zu jedermann, ungänglich und mit anderen Hunden absolut verträglich. Ihr Problem? Sie hatte einen bis zum Boden hängenden Hautlappen am Bauch und ein massiv hängendes Gesäuge, leicht entzündete Augen und sie ist mindestens 5 Jahre alt - ein schon recht hohes Alter für diese schwere Rasse. Füles in der Tötungsstation  Unser Foka-Frauchen Beate hatte nach dem Ableben von Foka schon recht schnell gesagt: "Ich nehme auf jeden Fall wieder einen Notfallhund". Fokas Platz war ja nun schon einige Tage verwaist und Dackel Charly wieder alleine bei Beate. Als die Bilder von Füles bei Beate ankamen, sagte sie spontan "Ja" zu der hübschen braunen Hündin mit den weißen Abzeichen und den langen Schlappohren. Frau R. vom Tierheim brachte Füles aus Ungarn mit, die Hündin war mittlerweile kastriert worden und hatte sich sehr an ihre Pfleger in der Station gewöhnt und schloß sich später im Tierheim sehr eng an die Menschen an. Füles ist ein kleiner Traum auf 4 Pfoten, der sehr dankbar für jede Streicheleinheit ist. Mitten im Umzug von Beate wäre es etwas unpraktisch gewesen, Füles auf ihren neuen Pflegeplatz zu bringen und so blieb sie noch 10 Tage im deutschen Tierheim. Ein Umstand den sie nicht übel nahm, im Gegenteil sie "floss" jedem hinterher, den sie erblicken konnte und holte sich bei jedem Streichler und Knuddler ab. Laufen konnte man ihre Art sich fortzubewegen beim besten Willen nicht nennen, durch ihren Hautlappen am Bauch hatte die Hündin steten Bodenkontakt und deshalb sah es immer aus als würde sie fliesen. Füles im Tierheim
immer und ständig ging der kleine Wedel...  Gras, frische Luft, Bäume, Menschen - alles findet die Hündin toll.
Als Frau R. die Hündin am 01.09.06 zu Beate brachte und dort auslud, präsentierte sich uns ein ewig langer und sehr flacher, brauner, netter Hund, dessen Wedel ständig hin und her ging. Füles betrat die Wohnung als wäre sie hier schon immer gewesen. Sie erkundete alle Ecken, erschnufferte mehrfach im vorübergehen den kleinen Dackel Charly - fand ihn nett und lies sich dann im neuen Garten einfach ins Gras plumpsen. Ende des Einzugs von Fülsch. So einfach kann es gehen. *lächel* fröhlich - freundlich und immer gut gelaunt  erste Streichler abholen beim neuen Pflegefrauchen
und sich an Charly und Beate anschmiegen.. im neuen, eignen kleinen Garten glücklich wälzen können..
und sich dabei den "Speck" kraulen lassen...  ... endlich ein schönes und liebevolles Plätzchen...
betteln kann die Maus auch schon..  Molly ist angekommen !
Beate taufte Füles um in Molly, obwohl die Bassetdame bis dato gar nicht mollig war und es auch heute noch nicht ist. Molly lebt nun schon ein paar Wochen bei Beate und lebt sichtlich auf. Dankbar lässt sie sich den Pelz kraulen, sie geht mit Begeisterung Gassi - läuft brav ohne Leine, hört auf ihren Namen und wird langsam frech. Nach der geglückten Bauchlappen Operation wurde aus dem fliessenden langen Hund ein flotter Feger, der eifrig mit den Ohren schlackernd im wilden Galopp herum fegt und sichtlich wieder Freude am Leben hat. Molly hat sich nach einigen kleineren Problemen am Anfang (Unsauberkeit) nun gefangen und man merkt ihr deutlich an, wie gut es ihr inzwischen geht. 26.10.2006 "Unsere" hübsche Molly ist wie ausgewechselt nach der OP. Sie ist eine aufgeweckte, fröhliche und unternehmungslustige Hundedame geworden, die ihr bisher verpasstes Leben nun nachholen möchte. Ursprünglich gingen wir von einem älteren, gemütlichen und etwas faulen Hund aus - doch nun zeigt sich, dass Molly einfach gefordert werden möchte, sonst kommt sie auf dumme Ideen. Man glaubt es zwar kaum, aber die lange Bassetdame ist eine kleine Ausreisserin, die sich sogar schon mehrfach über die 1 Meter hohe Terrassenumrandung und den Gartenzaun gezappelt hat. Der letzte Alleingassigang brachte ihr eine unglückliche Übernachtung im örtlichen Tierheim ein. Man konnte zwar recht schnell zuordnen wohin Madame gehörte, hatte aber dann schon geschlossen. Ich holte Molly am nächsten Mittag im Tierheim ab und das Hundemädchen war sichtlich erleichtert, wieder nach Hause zu dürfen. Sowas kommt von sowas - liebe Molly. *lächel* Neugierig steckt sie ihre Nase überall hinein, tappert flotten Schrittes ihre Wege ab, frisst mit Begeisterung. Molly läuft im Feld mit 10-15 anderen Hunden ganz frei, ohne sich mit auch nur einem anderen Hund zu kabbeln oder nicht zu verstehen. Sie ist im Grunde recht pflegeleicht geblieben, natürlich hat sie Flausen im Kopf - aber welcher gesunde Hund hat das nicht? Molly fährt völlig problemlos Auto (hier sitzt sie in unserem Transporter)
hier mal eine flotte Baumumrundung!  wenn die lange Dame trabt, gibt das richtig Meters!
sie ist zu jeder Person die sie krault einfach nur freundlich  und an allem sehr Interessiert!
so sieht Molly heute nach der OP aus  .. da gehts leider nicht rein, obwohls da so gut nach Hund riecht
Es geht ihr sichtbar gut!  der große Gewebebruch wurde entfernt, die Milchleiste der anderen Seite bildet sich eventuell auch noch etwas zurück.Ihr Bäuchlein so wie es heute aussieht.
Molly - eine ganz aufmerksame Hundedame  ... und schon wieder auf der Suche nach "Fluchtwegen"
Da in Beates näherem und weiterem Umfeld in naher Zukunft einige größere Veränderungen anstehen, wird Molly in den nächsten Tagen auf einen festen Platz umsiedeln. Sie zieht zu einem Ehepaar mit größeren Kindern und zwei kleinen Terriern in die Nähe von Koblenz und darf dort in Ruhe ihr Leben in vollen Zügen geniesen. Molly bekommt dort zudem auch etwas Erziehung - die Familie besucht seit Jahren mit ihren Hunden eine gute Hundeschule und wird auch Molly dorthin mitnehmen. Wir danken Beate von ganzem Herzen für die gute Fürsorge und Pflege, sowie für die Begleitung von Molly in der OP- und der Genesungszeit. Wir wissen, der Abschied nach dieser kurzen aber sorgenvollen Zeit mit dem Hund fällt sehr schwer. Beate, wir sind für dich da - nach wie vor. Und du wirst immer über das weitere Leben von Molly informiert sein. **** 30.10.2006 Molly ist am vergangenem Samstag (28.10.06) in ihr neues Heim umgezogen. Ihr Einzug verlief ruhig und ohne Komplikationen. Die erste Nacht verlief ruhig und ohne Zwischenfälle, Molly weckte jedoch um 7 Uhr in der Früh ihre neue Familie, weil sie mal dringend raus wollte. Molly ist an sehr frühes Gassigehen gewohnt und wird sich sicherlich in den nächsten Tagen an den Rhytmus ihrer neuen Familie anpassen. Die beiden schon vorhandenen Hunde kommen mit Molly gut zurecht und sie mit ihnen. Bilder vom 28.10.06 - Mollys Umzugstag Molly und ich beim warten auf die Ankunft vom neuen Frauchen in der Hundeschule, wo der vereinbarte Treffpunkt für Mollys Übergabe war. Dort hatte bereits eine Woche vorher das erste Kennenlernen von Familie F.und ihren schon vorhandenen Hunden Tracy & Bruno mit Molly stattgefunden.
Molly freute sich als Frau F. ankam... *Wedel-Wedel-Wedel* dieser lange Hund ist immer in Bewegung!
Erste Krauleinheiten vom neuen Frauchen im Auto! *schön*  Frau F. strahlt in die Kamera und knuddelt Molly dabei.
"Unsere" Hundetrainerin Dorothee und Mollys neues Frauchen Frau F. "lüften" kurz Mollys lange Ohren aus. (Scherzbild) 11.11.06 Molly hat sich mittlerweile in ihrem neuen Zuhause eingelebt und kommt mit den beiden Cairn - Terriern Bruno und Tracy gut zurecht. Die Hündin Tracy zickte am Anfang etwas, denn sie sah in Molly einen Eindringling in ihrem Zuhause, doch mittlerweile sind alle drei Hunde Freunde geworden. Gesundheitlich hat Molly zur Zeit ein paar Probleme, doch ihre neue Familie kümmert sich rührend um die lange Hundedame. Und in absehbarer Zeit dürfte auch diese Hürde genommen sein. Die ganze Familie F. hat ihr Herz an die lange Hundedame verloren. Molly besucht die Hundeschule und lernt Fährten suchen, Beuteln und vieles mehr. Sie zeigt Spaß an der Arbeit und lernt schnell. *** Ich erzähle noch ein wenig von Füles - die nun ja schon länger Molly heißt und vor einiger Zeit in Koblenz ihr endgültiges Zuhause fand. Nachdem unsere gute lange Hundedame in Koblenz eingezogen war, wurde sie langsam in die bestehende 2er Hundegruppe integriert und begann sich dort so richtig wohl zu fühlen. Molly besucht regelmäßig mit Frauchen und Hundegefährtin Tracy die Hundeschule, sie erlernte das "Beuteln", erlernte Fährten suchen und sie erlernte einen soliden Grundgehorsam. Molly apportiert Gegenstände aller Art auf Zuruf und hat sichtbar Freunde daran. Nach ein paar Wochen der Eingewöhnung mußte Molly erneut eine schwere Operation überstehen, diesmal war es die andere Bauchseite, das Bindegewebe war durchgebrochen und die Blase drückte in den Bruch hinein. Ihr einstiges Pflegefrauchen Beate schickte die OP-Bodys für Molly nach Koblenz und bibberte gehörig mit um "ihre" Mollymaus. Erleichtert atmete Beate mit auf, als sie hörte, Molly hat alles gut überstanden. Die OP verlief gut und Molly lief vorerst mit ihren Body´s fröhlich herum. Alles heilte sehr gut und schnell ab und die brave Hündin hatte seitdem keine Probleme mehr mit weiteren Gewebebrüchen. Doch es dauerte nicht lange, da nahte das nächste Unheil... Eines Abends brach Molly aus heiterem Himmel zusammen, lag zuckend und zappelnd am Boden, die Augen verdreht - nicht mehr ansprechbar. Ihre beiden Hundekumpel Tracy und Bruno sowie Mollys Frauchen und Herrchen sind damals furchtbar erschrocken. Frau F. fuhr mit Molly schnellstmöglich in die Tierklinik. Die erste Diagnose: Epilepsie. Erstversorgt und einigermaßen berappelt durfte Molly einige Stunden später wieder mit nach Hause. Dort wurde sie von ihrem Rudel schon sehnsüchtig erwartet und auch entsprechend begrüßt. Am nächsten Tag war Molly wieder ganz die Alte und freute sich ihres Lebens - sie ging ihren Beschäftigungen wie gewohnt nach. Offenbar war der Anfall vorbei und die Sache - durch die jetzt dauerhaft zu gebenden Medikamente - in den Griff zu bekommen. Frau F. jedoch beobachtet ihre Molly mit Argusaugen und traute der Sache nicht so ganz. Es folgten in den nächsten Wochen zwei weitere Anfälle - offenbar griffen die verordneten Medikamente nicht richtig oder gar nicht. Als sich für Dezember der Tierheilpraktiker und Regulationsmediziner, der auch unsere Dackeline wieder fit gemacht hatte, auf dem Gelände der Hundeschule anmeldete, nahm Frau F. die Möglichkeit wahr und lies Molly von ihm gründlich durchchecken. Neben einigen - nicht so tragischen - Dingen, konnte festgestellt werden, dass Molly an einer Herzfunktionsstörung litt, die zu einer temporären Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff bzw. Blut führen konnte. Seit Molly daraufhin behandelt wird, sind die Anfälle weg. Es war keine Epilepsie. Molly hat sich sehr verändert seit sie in ihrer Familie lebt. Sie war schon immer ein sehr lieber Hund, sehr schmusig und anhänglich - aber nun merkt man deutlich, sie ist in ihrer Familie richtig angekommen und fühlt sich dort sehr wohl. Gesundheitlich geht es ihr inzwischen recht gut und sie ist munter und fit. Molly arbeitet freudig in der Hundeschule, sie geht gern spazieren und ihre Familie liebt sie heiß und innig. Die nachfolgenden Bilder zeigen Molly Mitte Januar 2007 bei einem Besuch in der Hundeschule. Vor mir wollte sie da nur noch wenig wissen - ihre Augen waren immer bei Frauchen! *SCHÖN - denn genau so solls ja auch sein!* Mollys Blick sucht Frauchen
Molly ist eine ausgesprochen hübsche Hundedame geworden! hier zu sehen mit Terrier-Gefährtin Tracy! Molly schnuffert zart in Tracy´s Ohr - die Beiden mögen sich inzwischen sehr
und immer geht der Blick in Richtung Frauchen  Update 17.03.2010 Nach guten und behüteten 3 Jahren in ihrer Familie ging Molly heute am 17.03.2010 über die Regenbogenbrücke. Gute Reise, du liebes, langes Hundetier. Du wirst uns allen fehlen. Auch Dir ein Lichtchen auf deinem letzten Weg. 
Vielen Dank an Mollys Familie, die ihr alle Liebe und Kraft gaben, ihr liebevoll umsorgt und gut behütet noch einmal zeigten wie schön das Leben sein kann. Liebe Familie F. wir trauern von ganzen Herzen mit euch. ***** Ende *****
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