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Maxi's letztes Zuhause Wenn alles gut geht und sich "Maxi", der 18,5 Jahre alte Hundesenior, mit "Charly", dem 12 jährigen Rauhhaar -Zwergdackel von Beate, verträgt, zieht "Maxi" heute ( 02.06.2007 ) um in sein letztes neues Zuhause. Maxi kam vor kurzem ins Tierheim - sein Besitzer mußte ins Heim und konnte sich nicht mehr um den wirklich alten Hund kümmern. Man kann dem alten Mann keinen Vorwurf machen - im Gegenteil, er hat sich sehr gut und solange wie möglich um seinen Hund gekümmert, doch nun ging es einfach nicht mehr. Er hatte seinen "Maxi" von Welpenbeinen an und war sehr, sehr traurig ihn nun im Tierheim abgeben zu müssen. Wer rechnet schon damit, dass ein Hund ein solches Alter erreicht und dabei auch noch recht fit und fidel bleibt. Sicher hat Maxi bereits ein paar Alterswehwehchen, dennoch ist er recht munter. Maxi soll nicht im Tierheim sterben und Beate - unser ehemaliges Foka-Frauchen - erklärte sich spontan bereit, den Hundeopi zu sich zu nehmen. 02.06.2007 Maxi ist eingezogen! Völlig unkompliziert und freundlich zeigte sich der alte Hundemann schon im Tierheim bei der ersten Kontaktaufnahme mit Charly und Beate. Freundlich wedelnd lief er im Aufenthaltsraum herum, lies sich von allen ausgiebig streicheln und knuddeln. Auf der Heimfahrt war er im Auto friedlich, rollte sich ein und schlief. Bei Beate angekommen, inspizierte er zuerst einmal sein neues Zuhause nebst Gärtchen ausgiebig. Für seine 18,5 Jahre ist der Hundemann ausgesprochern flott auf den Pfoten und er zeigte uns gleich sehr deutlich, dass das Zäunchen ums Grundstück für ihn kein Hinderniss ist. Zielstrebig erkletterte er ungelenkt die davor stehenden Blumenkübel und erkraxelte dann das Zäunchen.. das bedeutet: Maxi kann nicht unbeaufsichtigt allein in den Garten - macht aber nichts, denn das Zwischentor von der Terrasse ist fest verschließbar und darüber kommt er nicht. Leider scheint er wirklich völlig taub zu sein, denn er reagiert auf Ansprache und Geräusche gar nicht - aber dafür behält er einem stets im Blick. Maxi im Tierheim - er holt sich überall seine Streichler ab.  als er genug vom Knuddeln hatte, legte er sich auf das Kissen im Aufenthaltsraum und spannte aus. Zufrieden und freundlich schaute er durch den Raum und beobachtete alle anwesenden Leute.
Noch einmal pieseln gehen, bevor die Fahrt ins neue Zuhause los geht...  03.06.2007 Die erste Nacht verbrachte der Senior am Fußende in Beates Bett - er schnarcht! Im ca. 2 Stunden Takt marschierte er ans Wasser, trank, ging raus auf die Terrasse und kam kurz danach wieder herein. Beate nahm ihn heute früh mit auf die Hundewiese, wo sie sich jeden Tag mit vielen Hundehaltern trifft und Maxi konnte so gleich alle seine neuen Hundekumpel kennenlernen. Es gab mit keinem Hund Probleme. Beim Frühstück hopste Maxi aus dem Stand heraus auf den freien Küchenstuhl. Beate komplimentierte ihn direkt wieder herunter. Laufen tut Maxi gern, doch richtig gut geht das nur auf weichen Wegen - auf Schotter und Asphalt beginnt er schnell zu lahmen. Wenn man auch sonst nicht merkt das Maxi schon ein richtiger Opi ist - da merkt man es dann doch. Und auch daran, dass er gern und viel schläft. Der alte Hundemann trägt einen großen Kropf mit sich herum und hat auch am ganzen Körper mehrere kleinere Fettgeschwulste, die ihn nicht beeinflussen. Wenn man Maxi erlebt und sieht, ihn einfach still beobachtet, stellt man fest, dieser Hund ist mit sich und seiner kompletten Umwelt völlig im reinen. Für Maxi war die kurze Zeit im Tierheim zwar schlimm, denn er vermisste sein Zuhause sehr, doch seit gestern Mittag ist seine kleine Welt wieder völlig in Ordnung. Er schloß sich sofort an Beate an, trappelte heute früh ständig hinter ihr her und freute sich über jeden Streichler. Maxi inspiziert sein neues Zuhause.
Beate strahlt, Maxi lacht - da sind Zwei richtig glücklich..
die erste gemeinsame Gassirunde mit Charly und Maxi im neuen Zuhause.
Fressen tut Maxi ausgesprochen gut - das ist wichtig, und warum er soviel trinkt, werden wir abklären lassen. Der alte Wauz ist nur freundlich, verschmust und nett. Hoffen wir, dass er bei Beate noch eine lange und gute Zeit hat. *** 03.07.2007 Mittlerweile hat sich Maxi völlig bei Beate eingelebt, leider war er wohl in seinem ganzen Leben nicht länger als 5 Minuten alleine. Denn sobald Beate das Haus verlässt bellt er sich die Seele aus dem Leib. Nun muss er lernen, dass Beate immer wieder zurück kommt und er nicht vergessen wurde. Sehr zum Leidwesen der Nachbarn, die sich bisher nicht gerade sehr verständig für den neuen Mitbewohner zeigten. Maxi war wegen seiner vermehrten Wasseraufnahme mehrfach beim Tierarzt. Es bestand zuerst nur der leise Verdacht auf das Cushing- Syndrom. Das hatte sich in ersten Tests nicht bestätigt - im großen Test mit Kontrastmittel und allem pipapo dann leider doch noch. Eine Chemotherapie haben wir gemeinsam, aufgrund des hohen Alters von Maxi, abgelehnt. Maxi soll seinen Lebensabend genießen, solange es geht. Sobald sich für ihn die Gesamtsituation verschlechtert - er deutlich sichtbar an Lebensqualität verliert - werden wir auch wieder gemeinsam neu entscheiden. Doch zur Zeit hopft der nette alte Rüde recht lebensroh durch die Wiesen - verträgt sich mit allen Hunden - hängt abgöttich an Beate und es geht im ausgesprochen gut. Neuere Bilder folgen demnächst.
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