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Wir erzählen hier von "Choco" einem jungen, netten und fröhlichem roten Cocker-Spaniel, der bisher immer nur Pech im Leben hatte...
und der am 02.12.2007 (1. Advent) ein nettes Zuhause fand !! Nachfolgend Choco´s Geschichte: "Choco" - das ist Lebensfreude pur und doch - er gehört zu den "vergessenen Hunden" - zu den Hunden, die scheinbar immer nur Pech im Leben haben, die niemand haben will.... ***** Choco ist ein kleiner Spanier. Genauer, Choco ist ein Cocker-Spaniel aus Mallorca, ein roter Rüde, 6 Jahre alt und leishmaniose positiv. Das erste Bild von Choco:  Choco sah sehr schlimm aus, da niemand seine Krankheit behandelte. Die Nase verklebt, wund und offen. Seine Augen verkrustet, in den Winkeln eingerissen, das ganze Gesichtchen des Hundes mehr oder minder eine krustige, klebrige Masse.
Mit Hilfe der Cocker Rettung e.V. kam Choco Anfang des Jahres 2007 nach Deutschland. Er bezog seine Pflegestelle und zeigte sich dort als äußerst Rüden-Unverträglich. Auch mit schwarzen Hunden hat er es nicht so - was seine Unterbringung etwas schwieriger gestaltete, als bei anderen Hunden. Zudem hatte Choco einige schwere gesundheitliche Probleme - die zunächst eine dauerhafte Behandlung in einer Tierklinik erforderte. So zog er dort dann schließlich ein, seine Werte: Katastrophal.
Der Hund war mager - um nicht zu sagen klapprig, mittlerweile fast gänzlich ohne Fell - ein Sympthom dieser Krankheit, viele verkrustete Hautstellen waren vorhanden, die Nase verklebt und wund... Doch hier in Deutschland erfuhr er erstmals wie es ist, gestreichelt zu werden, umsorgt zu sein und das sich Menschen auch um ihn kümmerten. Der Hund war und ist überglücklich über jeden Streichler den er bekommen kann. Er sog jedes an ihn gerichtete liebe Wort regelrecht auf.
Es ging langsam, fast beschwerlich bergauf mit ihm. Er nahm etwas zu, hier und da wuchs Fell nach - die Werte wurden zaghaft und zögerlich besser.
Ende Oktober 2007 war er endlich soweit, dass man bei ihm sagen konnte, JETZT könnte er eigentlich vermittelt werden...
Das Fellchen war zwar spärlich - aber wieder vorhanden, sein Gesichtchen um Welten besser, schlank war er immer noch - aber nicht mehr klapperdürr - die organischen Werte soweit gediehen, dass es keine akuten Gefahren mehr gab. Einer guten Vermittlung stand nun aus medizinischer Sicht nichts mehr im Wege. Choco Mitte Oktober 2007 - deutlich sind noch die Spuren der Krankheit zu sehen.. und doch, sein Fell war bereits um Welten besser, die Haut am heilen und er hatte schon etwas zugenommen..
***** Der kleine Cocker saß nun in einer Pension Nahe Gelnhausen.. mit angrenzender Tierklinik.
Es ging ihm soweit nun gut - er sah nicht mehr so zauselig aus - doch irgendwie - es fand sich dort vor Ort niemand der sich etwas Zeit für ihn nahm, sich mit ihm beschäftigte - kurz, er langweilte sich.
3 - 4 mal am Tag in den Freilauf und sonst nur herum sitzen - das war nicht seine Welt. Da wurde er ja ganz "dröselig" davon. War das wirklich alles, was die Welt ihm an Zukunft und Leben noch bieten wollte und konnte?
Man fragte uns, ob wir uns nicht ein wenig Zeit für ihn nehmen könnten - vielleicht auch eine Idee hätten .. oder gar einen Menschen, der ihn nehmen könne, auf Pflege oder auch einen Endplatz??
Zeit nehmen - ja, das ginge schon, nur - von uns bis dahin wo er saß- waren es auch 90 Km einfache Strecke.. unter der Woche hatten wir da keine Möglichkeit mal eben schnell nach Feierabend hinzufahren..
Eine Idee für ihn? Ja - auch. Er kam auf diesem Wege erstmals online in den großen Tierschutz- Verteiler.. Danke an H.B. an dieser Stelle. Es meldeten sich daraufhin 2 Leute für Choco. Hoffnung für den kleinen, kranken Hund keimte auf. Doch beide Interessenten sprangen kurz danach wieder ab.
Bei der Cocker-Rettung e.V. war auch alles an Pflegeplätzen nach wie vor belegt.. Unsere eigenen Pflegestellen sind voll, bzw. unsere Endplätze auch - bis auf einen und da passt er nicht hin, da er sich nicht mit Rüden und schwarzen Hunden verträgt.. also blieb Choco vorerst - wo er bis dahin war: In der Pension.
So fuhren wir das erste mal am Sonntag den 21. Oktober zu ihm. Vorab: Choco ist eine ganz wunderbare, kleine, freundliche Neugier - Nase.
Choco wurde uns übergeben, er war sehr aufgeregt. Der ganze Hund wedelte und freute sich. Wir sind dann gute 25 Minuten Gassi gewesen, weil es regnete, doch es störte den Hund nicht die Bohne. Er war so froh ein paar Meter laufen zu können, herum zu schnüffeln - sich bewegen und auszupieseln. Der Hund hat Power. Ganz erfreut schnüffelte er im Gras herum - inspizierte jede Hecke, markierte jeden 3. Grasshalm als wolle er sagen: "Hallo Leute - ich war hier!"
Er ist nicht mehr klapprig - gut, es könnte noch ein wenig mehr sein. Sein Fellchen wächst an den Seiten gut nach - die Haut sieht man drunter noch durch schimmern - nachdem er auch noch nass war, sah man es noch deutlicher. Sein Gesichtchen sieht schon viel besser aus, seine Augen blitzen fröhlich-freundlich. Er schmust gern, hat aber natürlich einen irren Laufdrang. Die mitgebrachten Diätleckerchen (ich wußte ja nicht ob er alles fressen darf) liesen ihn freudig an mir hochspringen. Er ist wie alle Cocker verfressen und bestechlich. Micha lief dann ein viel strammeres Tempo mit ihm - der Bub war immer vorne dran.
Beim Abtrockenen kriegte er einen Rappel und fing an fröhlich und übermütig mit dem Tuch zu spielen.. übermütig und frech. Leider mußte er kurz darauf schon in seine Box zurück.. er hat dort zwar regelmäßigen Auslauf, aber ihm fehlt sichtlich die Abwechslung und das aus dem Gelände heraus kommen.
Kurzum: Gesundheitlich gehts sichtbar aufwärts. Wir haben noch mit der Ärztin gesprochen, die sagte: " Die Werte sind soweit ok, organisch gehts ihm derzeit gut. Was er dringend bräuchte: Ein Zuhause!"
Choco ist bedingt Rüdenverträglich - manche mag er - andere nicht. So verhält es sich auch mit schwarzen Hunden! Er möchte sein neues Zuhause am liebsten für sich allein und wenn möglich auch keine Kindern unter 13-14 Jahre.
Choco braucht eine solide Erziehung - der Hund ist lernfreudig und hätte gerne sehr klare Vorgaben was er darf und was nicht. Er neigt ein wenig zu Dominanz - das war auch mein Eindruck. Allerdings ist das kein Problem, wenn man ihm von Anfang an sagt, wo es langgeht.
Auf der Heimfahrt hab ich mit meinem Mann drüber sinniert, ob es Sinn machen würde, Choco etwas näher an uns heran zu holen (es sind 90 Km einfache Fahrt) - damit man ihn intensiver betreuuen kann. Der Hund braucht dringend einen festen Ansprechpartner - der sich Zeit für ihn nimmt. ***** Nachdem wir nun auch wußten, was für eine Sorte und Seele Hund Choco ist, war es nun leichter über ihn zu erzählen - ihn zu beschreiben.
Sicher - eine besondere "Schönheit" war er immer noch nicht, man sah durchaus immer noch, dass er ein sehr kranker Hund war. Doch man sah auch, dass er sich auf dem Wege der Besserung befand.
Nach diesem Besuch gaben wir Choco - nach Rücksprache mit dem Verein - noch einmal in den großen Tierschutz-Verteiler. Vielleicht klappte es ja dieses mal besser? Irgendwo mußte doch jemand sein, der sein Herz an dieses arme Wesen spontan verlor.
Die Resonanz war mehr als ernüchternd: Keiner meldete sich, nicht ein Mensch den dieser Blick und Anblick des Hundes angerührt hatte - oder doch?
Eine junge Frau hätte Choco zu gern ein Zuhause gegeben - doch es scheiterte zuletzt an ihren Eltern, die den Hund tagsüber betreuen müßten. Dafür durfte eine andere arme Cocker-Notnase bei ihr einziehen. Und drüber freuen wir uns natürlich unbändig..
doch übrig blieb: der kleine Choco!
Er saß nach wie vor in der Pension, Tag ein, Tag aus.. Wir jagten @-mails durch die Gegend, schrieben Bekannte, Freunde, Verwandte an.. baten diese um Weiterverteilung - ums aushängen bei ihren Tierärzten, an irgendwelchen "schwarzen Brettern" ihrer Vereine, Einkaufzentren, usw.
bisherige Resonanz: Null!
Mittlerweile besuchten wir Choco ein weiteres mal. Mit Gassigehen war es mehr oder weniger "essig" - dafür spielten wir dann drinnen "Fang das Handtuch" und "Wo ist das Leckerli?"
Aber lest einfach den nachfolgenden Bericht unseres Besuches: Heute war "Choco - Gassi - Geh und Besuchs-Tag" - also, ab ins Auto - die 90 Km hingedüst - Choco an die Leine genommen - Fellchen bewundert - sieht viel, viel besser aus.. Hundchen hat sich gefreut - wedel-wedel - " Die kenn ich doch - gleich darf ich raus und laufen.. !" Soweit die Theorie.. Blick nach draussen - es schüttet wie aus Kanistern.. Choco also vorne im Raum beschäftigt - 5 Minuten - dann lies der Regenschutt nach.. also, dann mal los.. kaum 15 Meter auf der Straße -- "Wer hat den Wasserhahn da so aufgedreht???" Egal, jetzt sind wir ohnehin schon draussen - gehen wir also auch.. wir kamen ungefähr 150 Meter weit, da fing das an zu Schütten und zu Hageln und zu Stürmen.. 2 Minuten und wir - mitsamt dem armen, nur spärlich behaarten Hund - waren nass bis auf die Kochen - ohne Witz.
Choco haute dann auch die Bremse rein - das mochte er doch nicht, so hatte er sich das nicht vorgestellt.. auf den 150 Metern im flotten Trab zurück schüttelte er sich ungefähr 20 mal - ohne Erfolg - er hatte Tupfen im Fell die Hagelkörchen waren - das Ganze gefiel ihm immer weniger - uns wars inzwischen egal... wir trieften eh vor Nässe - aber der Hund hat dem Wetter echt nichts entgegen zu setzen - geschweige denn etwas positives abringen können. Außerdem - Erkälten muss und soll er sich nicht auch noch - das braucht er nicht wirklich..
Wir hatten 1 Handtuch dabei - wir hätten 10 gebrauchen können...
Micha schlotterte vor Kälte - der ist ein "Friertier" - aber in Anbetracht dessen, dass sogar die Jacken komplett durchnässt waren - verstand ich ihn dann doch .. ich frier nicht so leicht und Nässe macht mir auch nicht allzuviel aus.. dennoch - zurück zur Pension.. Choko kam in den Genuß sich abtrockenen zu lassen - wir nicht, wie gesagt 1 Handtuch hatten wir dabei..
Micha lief das Wasser unten aus den Hosenrändern - mir auch - der Wartebereich schwamm. Dennoch nahm ich mir ein bissi Zeit für den Wuff - Männe setzte sich derweil ins Auto und lies die Heizung auf vollen Touren laufen.
Choko spielte ausgelassen und fröhlich mit mir und dem Handtuch - bellte, knurrte und rangelte mit mir darum. Ich konnte jederzeit hingreifen und ein Zipfel davon abhaben. Auch wenns furchterregend klang - er spielte wirklich nur. Dann entdeckte er, dass ich Drops dabei hatte - Milch und Schokodrops für Hunde. "Heisa haben will!" Er bettelt, er tanzte vor mir herum.. die langen Ohren flogen fröhlich auf und ab , er machte Männchen - war ganz aufgekratzt.. dazwischen wurde immer wieder kurz das Handtuch geschüttelt und angebrummt.. wieder 2 Drops und wieder spielen. Ein so fröhlicher, freundlicher Hund..
Das Fellchen sieht gut aus - die Augen glänzen - der ganze kleine Hundemann ist fröhlich und aufgetaut.. genoß es abgetrocknet zu werden - hinter und unter den Ohren gekrault zu werden.. Der Wedel stand selten still - die Ohren spielten aufmerksam vor und zurück.
Erstaunlich war auch: Er brummte einen gleichgroßen Rüden an.. mein kurzes aber festes "Nein!" lies ihn sofort verstummen.. offenbar versteht er sehr gut - dass er das eigentlich nicht tun soll. Das "Nein" kombiniert mit dem festen herumziehen von ihm zu mir hin (Kein Leinenruck!) - die Augen zeigten erstaunen .. und sofort war Ruhe. "Huch - die meint das tatsächlich so! - gut, bin ich halt brav"
Auf den 150 ersten Metern der nassen Strecke immer die Nase am Boden - 5 mal gepieselt und auf dem Rückweg nur noch: "Mami - kalt, nass - ich will rein!" Ihm gings nicht anders wie uns - trotzdem hatte er und auch wir Spaß. Und ich denke - auch wenns nur ein kurzer Besuch war - wegen des Sauwetters - er hatte ein wenig Abwechslung und das war wichtig.
Man fragte, ob sich für Choco jemand interessiert hätte - und ob der Wau nicht ein Zuhause in Aussicht haben würde.. - was sollte ich dazu sagen? Ich hab berichtet, dass er im Verteiler ist - das es jemanden gab, der aber vor seiner Krankheit dann doch zurück schreckte und das irgendwo auf dieser Welt jemand wohl hoffentlich nur auf das Bubchen wartet.. - ganz bestimmt! ***** Es wurde nun langsam Zeit, dass Choco die Pension verlies. Zum Einen aus dem Grund, dass ihn dort niemand zu sehen bekam - sich also dort niemand für ihn interessieren würde. Zum Anderen, der Hund brauchte Bewegung - Spaß, Spiel und ganz, ganz viel Streicheleinheiten.. Der kroch einem ja förmlich ins Hosenbein um gekrault und gedrückt zu werden.
Es ist ein junger, lernfähiger und fröhlicher Hund. Und da würde er einfach nur endlos lange sitzen - ungesehen.
Ein nettes Hin und Herüberlegen begann.. Choco war für häufigere Besuche von uns defintiv viel zu weit weg.. wenn man ihn näher hier her bringen könnte?? Dann könnten wir uns mehr um ihn bemühen, mehr Zeit für ihn aufbringen.. das war und ist so wichtig für den kleinen, netten Hund.
Vielleicht fand hier in der Region eine Pension? Wobei - eine Pension hat wieder keinen Publikumsverkehr.. - also würde er wieder abgeschottet sitzen - wieder sähe ihn keiner.. das war ja nicht Sinn der Sache..
Ob vielleicht unser kleines örtliches Tierheim?? Versuch macht Klug! Mehr als "Nein" sagen konnten die Damen und Herren ja auch nicht.
Frau Will, die 1. Vorsitzende der CR. e.V. erhielt von mir die Adresse des hießigen Tierheims - vielleicht fand sich ja da ein Plätzchen??
Jetzt gings dann sehr flott - jawoll, Choco könne gern kommen. Vor der Leishmaniose hatte man dort keine Angst - es gibt Tierheime, die nehmen solche Hunde nicht, obwohl die Krankheit nicht von Hund zu Hund übertragen werden kann.
Na - das war doch schon mal ein großer Fortschritt! Wir freuten uns alle.. nun wurde geklärt, wann Choco auf Reisen gehen konnte - und als das fest stand, fuhr ich dann hin und holte ihn dort in der Nähe von Gelnhausen ab.
Der große Umzugstag von Choco war am Samstag den 17.11.2007
Nachfolgend der Reisebericht: Der kleine Hundebub ist gut gelandet. Er fuhr absolut unproblematisch Auto - kraxelte zuerst mal vorne rein - saß da stolz wie ein Spanier, der er ja auch ist. Nur - da mußte er wieder raus.. weil ich zunächst mit dem Hundeherren erst mal noch ein Stück weit Gassi gehen wollte. Das fand er dann auch okay.. trabte sehr zufrieden mit mir mit - den Weg runter, heute mal ohne Regen. Auch mal ganz schön.
Nach ungefähr 20 mal Beinchen heben und 150 mal einzelne Grashalme abschnuffern - drehten wir dann um in Richtung Auto. Dort angekommen öffnete ich die Heckklappe und die Box und er kraxelte etwas unbeholfen und ganz freiwillig rein. Ich heb keine fremden Hunde hoch, grundsätzlich nicht, deshalb mußte er sich schon ein bissi anstrengen, aber er hats prima geschafft - zur Not hätt ich die Box eben rausgeholt und runter gestellt. Die nachfolgenden 90 Km hörte man keinen Ton von Choco - der saß hinten und staunte aus dem Fenster. Später legte er sich hin und döste ein wenig. Er ist ein absolut ruhiger Autofahrer.
Im Tierheim angekommen, saß er geduldig in seiner Box im Auto, bis der Papierkram erledigt war. Danach durfte er raus aus dem Auto - mit mir ins Büro. Er ist ein freundlicher Hund, der sofort zu schmusen anfing. Krabbelte mehrfach an mir hoch - wollte gekrault werden.
Auch die TH Leiterin begutachtete den Wuff und meinte erst mal "Ohje!"-- das bezog sich aber mehr auf die Filzohren, seine Triefaugen und den schuppigen Fellstreifen auf dem Rücken - als auf den Hund selbst. Auch mit ihr schmuste er ausgiebig - bezog dann seinen Zwinger, den er sofort inspizierte. Als ich zum Abschluß noch mal bei ihm am Zwingeraußenbereich war - kam er heran und lies sich kraulen. Den schwarzen kleinen Rüden im Zwinger nebenan ignorierte er völlig - aber da alles neu ist, denk ich, er kehrt schon bald den alten Macho wieder raus. So, das war nun geschafft - Choco war gut im Tierheim Pfungstadt angekommen. Mitte November 2007: Choco - nun im Tierheim Pfungstadt Der kleine Hund spielt, er freut sich, er hat Lebensfreude und er gibt soviel davon zurück.
Aber ein Tierheim ersetzt kein richtiges Zuhause, auch wenn man dort sehr viel mehr Zeit für ihn hat und er viel Gassigehen darf, viel mehr geschmust und geknuddelt wird. Auch wir werden uns nun regelmäßig um ihn kümmmern - solange bis sich endlich jemand für ihn finden würde. Ja, wir sind uns im klaren darüber, dass er immer noch krank ist, auch niemals ganz gesund werden wird - dass es schwierig sein wird, den passenden Deckel für ihn zu finden - aber es wird ihn irgendwo ganz sicher geben - diesen Deckel für "unser" Choco-Töpfchen.
Choco eignet sich ganz sicher für wanderfreudige, rüstige Rentner, denn er läuft sehr, sehr gern. Desweiteren schnüffelt Choco sehr gern und folgt Hasenfährten - vielleicht fände sich jemand, der gern mit ihm etwas "Fährtenarbeit" machen möchte. Bilder von Choco Ende November 2007: seine Haut hat sich deutlich verbessert, die Nase ist fast komplett abgeheilt - ihm tut die Bewegung gut, die viele Ansprache - das viele Knuddeln.. er wird mehrfach täglich versorgt - darf spielen, toben, Gassi gehen.. Sehen Sie selbst, welch ein Unterschied zu den ersten Bildern von Choco bereits jetzt, nach wenigen Tagen / Wochen mit sorgsamer Betreuung, zu sehen ist.. Gassigehen - er genießt es.. Die Nase, fast komplett abgeheilt!  Spiel mit mir!
Er interessiert sich inzwischen für alles.. ist Neugierig ohne Ende!  Update: 01.12.2007 Choco sitzt seit dem 30.11.2007 mit einer kleinen, netten, rauchgrauen Hündin zusammen. Sein "Gemotze" klingt nicht sehr überzeugend - ist wohl mehr Show als ernst gemeinter Protest. Auf der heutigen Gassirunde war er sehr munter, fröhlich und gut gelaunt. Heute und morgen ist Tierheim "Weihnachtsfest" und er hat viel zu gucken und schnuffeln. Ganz viel Abwechslung und heute und morgen ganz bestimmt keine Langeweile! Choco wurde Ende November 2007 erfolgreich vermittelt und zog am 02.Dezember in sein neues Zuhause um! ***** Update: Heute, am 11.12.2008 am Vormittag ist Choco über den Regenbogen gegangen. Sven und Christina - habt vielen herzlichen Dank für die schöne Zeit, die ihr dem kranken Hund gegeben habt. Lieber Choco, ich wünsche dir eine gute Reise ins Regenbogenland. Und auch dir ein Lichtlein auf deinem letzten Weg.  Informationen zur Krankheit "Leishmaniose" finden sie hier: http://forum.cockerrettung.de/viewtopic.php?t=16081
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