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06.02.2012 / 22:51  Dies ist eine Weiterleitung, bitte wenden Sie sich bei Hinweisen an den dabei stehenden Kontakt!!

Wer kann Hinweise zu diesem Hundchen geben?

 

Gefunden - Hündin in der Wahner Heide an einen Pflock angebunden gefunden (53842 Troisdorf) WER KENNT DIESE HÜNDIN?
HILFE!!! HILFE!!! HILFE!!!
Gestern Abend um 18:00 Uhr haben wir diese Hündin in der Wahner Heide an einen Pflock angebunden vorgefunden. Ihr wisst selber, das wir deutliche Minustemperaturen hatten. Um den Hals gebunden hatte das Tier einen Beutel mit einer leeren Ampulle Caninsulin. Wir sind mit dem armen durchgefrorenen Tier direkt zum Tierarzt gefahren. Diese Hündin ist ca. 5 Jahre alt, hat Diabetes, ist blind und war völlig dehydriert. Der Tierarzt sagte ,das dieses Tier ohne ärztliche Soforthilfe die Nacht nicht überlebt hätte. Wir haben die Hündin jetzt bei uns zu Hause und versuchen sie aufzupäppeln.
Nun meine Bitte an euch:
Schickt dieses Bild an alle die Ihr im Großraum Köln kennt.
Kennt jemand dieses Tier? Wer kann mir was zu dem Tier sagen?
Wenn Ihr Infos habt, postet sie oder schreibt eine E-Mail.

LG Kerstin

Hier nochmal der Link zu Facebook:
https://www.facebook.com/photo.php?f...type=1&theater

Hinweis in eigener Sache: Kontaktadresse folgt, sobald ich sie habe. Bis dahin auch gern auf meine Mailaddy: Hunde-Oldies1@arcor.de - ich leite dann an den Autor des Ursprungsbeitrages (Kerstin) weiter.


 

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29.01.12 / begonnen 17:00 - mit vielen Unterbrechungen..   

--- INFO: Ich werde diese Seite Ende nächster Woche (KW 5) umbenennen in "Hundebande-aktuell" ---

 

Nachdem der Schock langsam abebbt, die sich im Kreis drehenden Gedanken sich allmählich wieder beruhigen, wir und die Hunde Stück um Stück in eine Art "Alltag & Normalität" zurückfinden (müssen), nun ein paar Worte zu den letzten, von uns allen durch und durch angespannt verbrachten Wochen. Wir haben uns den Kopf zerbrochen, ob wir das, was geschehen ist, hätten irgendwie verhindern können.. aber es gibt Dinge, auf die hat man einfach keinen Einfluss, egal wie sehr man es sich wünscht..

Mehr als alle Fußböden bei jedem Durchwischen seit Beginn von Jolantes Infektion desinfizieren, alle Teppiche regelmäßig mit dem Dampfreiniger bearbeiten, alle Hundedecken täglich wechseln und mit Desinfektionsmittel waschen und Futter & Wasserschüsseln mit Desinfektionsmittel spülen geht und ging nicht. Sie benutzen schließlich alle den selben Garten, alle die gleichen Wasserschüsseln.. und mehr als ständig hinter den Hunden zu stehen sobald sie in den Garten gingen und sofortiges Beseitigen der "südlichen" Ausscheidungen war einfach nicht möglich. Man kann die Umwelt nicht Virensicher machen.. selbst wenn man es möchte. 

Woher Jolante das Virus hatte, wir wissen es nicht. Wahrscheinlich hat sie es beim Gassigehen irgendwo aufgeschnappt. Fakt ist: Jolante gehört zu der Sorte Hund, der alles extrem abschnüffelt, gegebenenfalls ableckt oder auch frisst. Auch Yuna gehörte zu dieser Sorte Hund, beide Hunde sind drausen schnelle und extreme Aufnehmer, unter anderem auch von Kot. Ja - es ist eine "eklige" Unart, aber es zeugt davon, dass es den Beiden lange Zeit nicht gut ging, bevor sie in ein normales Leben und später zu uns kamen.. Kotfressende Hunde wird es immer geben. Bei Einigen liegt es an ihrer Vergangenheit. Futtermangel oder weitaus häufigere Ursache (gerade auch vermehrt zu beobachten bei "Zucht"-Hündinnen vom "Vermehrer") : Platzmangel, deshalb "sauber" halten ihres eigenen engen Schlaf- & Lebensplatzes durch Wegfressen der eigenen und fremder Hinterlassenschaften, anderen Hunden "schmeckts" einfach nur.. dagegen tun kann man wenig bis gar nichts..

Vorab, beide Hunde wurden, obwohl dagegen geimpft, sofort nach dem ersten Anzeichen des Infekts auf Parvovirose getestet - NEGATIV!! Inzwischen gehen wir durch die Fakten, die wir leider erleben mussten, davon aus, dass wir es mit einem der mindestens acht anderen, sehr aggressiven und hartnäckigen Magen-Darm-Viren mit diesem Erscheinungsbild zu tun hatten.

Es gibt jetzt, wo wir es halbwegs rekonstruieren konnten, nur zweierlei Tipss die wir geben können: Desinfiziert euch die Schuhe wenn ihr unterwegs wart, bevor ihr ins Haus geht.. (flache Wanne, ein altes - mit Sagrotan / anderem starken Desinfektionsmittel eingeweichtes, feuchtes Handtuch rein und bei jedem Heimkommen und Fortgehen durch latschen..- Handtuch tgl. wechseln, starke Sagrotanlösung erneuern) und achtet darauf, dass euer Hund keinen Kot aufnimmt, nicht irgendwo leckt oder viele Minuten lang die Schnauze zum intensiv schnuffeln "parkt". In Gras oder an Ackerrändern sieht man diese wasserartigen blutigen Ausscheidungen nämlich nicht und wie schnell kann man unbemerkt in so eine Lache reintreten.. es kann auch auf diesem Wege zu uns und unserem Rudel gelangt sein..

Wir haben Tage & Nächtelange um Jolante gekämpft, wirklich das Schlimmste befürchtet, die Luft angehalten, Nächtelang nicht richtig geschlafen und auf dem Sofa verbracht.. Jolante, wirklich alt, gesundheitlich sehr angeschlagen - aber offenbar doch umso vieles stärker als wir alle dachten. Denn sie ist noch da, stapft hier herum, frisst und trinkt wieder, schmust mit uns und freut sich über jede Ansprache. Auch wenn das Thema "Infekt" bis zum heutigen Tage noch immer nicht zu 100% bei ihr beigelegt ist - sie noch immer vereinzelt erbricht, ist sie doch auf dem besten Wege wieder völlig fit zu werden.

Als Jolante endlich nach gut 14 Tagen wieder halbwegs stabil auf den Pfoten stand, erwischte es dann unsere kleine Yuna.

Yuna, fit, gesund, munter, wahrscheinlich sogar ein paar Jahre jünger als in ihren Papieren angegeben - aber offenbar ohne jegliche Abwehrkraft gegen dieses Virus. Mittags tobte sie noch munter und fröhlich mit Nicki spielend umher. Gut zwei Stunden bevor ich zur Arbeit musste, wirkte sie plötzlich als wäre ihr übel. Ihr Bäuchlein gluckerte unüberhörbar. Sie spuckte zwei Mal innerhalb kürzester Zeit weissen Schaum, setzte einmal etwas sonderbar gefärbten Durchfall ohne Blut ab und legte sich dann frierend und leise weinend ins Körbchen an der Heizung. Ich beobachtete sie scharf, blieb bei ihr, kraulte sie, redete mit ihr.. Dadurch das Yuna immer mal wieder alles mögliche an Blättern, Ästchen oder auch anderen Dingen aufsammelte, durchkaute und schluckte, machte ich mir wegen des Erbrechens und des bis dahin einmaligen Durchfalls noch gar keine großen Gedanken. Denn sowas kam bei ihr ja durch ihr "Allesfressen" immer mal vor, wenn auch bisher NIE im Haus. Ich versorgte sie mit Nux-Vomica, ein homöopathisches Mittel, welches ihr bis dahin bei solchen Sachen immer gut geholfen hatte und sie blieb in ihrem Körbchen und schlief erst mal eine Runde. Sie war dann gut eine Stunde alleine zuhause, ich hatte sie in der Küche gelassen, zum Einen war es da an der Heizung am wärmsten und zum Anderen konnte so sichergestellt werden, dass wenn was "schiefgehen" würde, wir sicher sein konnten, es konnte nur von ihr sein. Jolante war im Flur ebenfalls für sich und aus dem gleichen Gründen "deponiert" - der Rest des Rudels hielt sich im Wohnzimmer auf.

Als Micha dann  eine Stunde später nach Hause kam, fand er lediglich zwei weitere weisse Schaumklekse in der Küche vor, die er beseitigte. Er blieb dann auch in der Küche bei ihr. Yunachen blieb zunächst weiterhin im Körbchen, kam dann aber zu ihm, als er sich an den Küchentisch setzte und wollte auf den Schoß genommen werden. Micha hielt sie dann im Arm, kraulte den kleinen Speckbauch und sie kuschhelte sich wie gewohnt an. Als ich gegen 20 Uhr 45 nach Hause kam, begrüßte sie mich. Zwar etwas Verhaltener als sonst, aber durchaus freufig. Wedelchen ging, Öhrchen waren vorgeklappt - sie freute sich wie gewohnt. Stutzig hatte uns gemacht, dass sie ihr Fresschen nicht zu sich genommen hatte - was bedeutete, dieser Hund war wirklich nicht in Ordnung. Wenn die nichts annahm, stimmte etwas ganz und gar nicht. Was nicht stimmte, konnte ich nur wenige Minuten später sehen. Ich hatte mich nur umgedreht und die Jacke ausgezogen, drehte mich zurück und sah die nicht gerade kleine Blutlache auf dem Küchenboden. Und Mausele stand völlig verdattert und schuldbewußt da - dabei sie konnte doch gar nichts dafür.. niemand wäre ihr bei uns deshalb je böse gewesen. Wenns einem schlecht geht, passiert sowas halt mal..

Jolantes schlimmste Zeit noch deutlich vor Augen, rief ich in der Tierklinik an, packte Yuna in ihre mit dicken, weichen Handtüchern ausgelegte Transportbox und fuhr mit ihr sofort zur Tierklinik. Dort wurde sie sofort mit allem Notwendigen versorgt und an den Tropf gelegt. Ich blieb bei ihr, bis wirklich alles erledigt war und sie für die Nacht in ein Abteil beim Tierarzt umziehen konnte. Mit einem zarten Fingerstups auf ihr kleines Näschen verabschiedete ich mich bis zum nächsten Tag von ihr. Ich rief am nächsten Morgen an und fragte wie es ihr ginge. Die Auskunft war eher beunruhigend, denn es stand inzwischen kritisch. Um Mausele nicht aufzuregen, - denn auch Freude kann aufregen und Kraft kosten - besuchten wir sie nicht. Am späten Nachmittag hieß es, es ginge ihr minimalst - aber wirklich nur mini-minimalst - besser. Sie habe mal gestanden und mal kurz gebellt. Zustand weiterhin sehr kritisch.. und am nächsten Morgen rief ich an, mit guter Laune, voller Hoffnung ein "Sie können sie heimholen" zu hören..  und erfuhr, unsere kleine Yuna-Maus hatte die Nacht nicht überlebt. Man hatte für sie getan, was nur ging. Hatte wirklich alles versucht, es hat einfach nicht mehr gereicht. Yuna ist letztlich an den Folgen des Infekts durch Kreislaufversagen gestorben, sie hatte zu schnell zuviel Blut verloren.

Ich holte Yuna gleich nach meinem Anruf beim Tierarzt heim, damit das Rudel und auch wir in Ruhe von ihr Abschied nehmen konnten. Sie lag mit friedlichen und ganz entspannten Gesichtchen in ihrem Körbchen - so als schliefe sie. Man wartete förmlich darauf, dass sie wach werden würde, Köpfchen heben und loswedeln.. Offenbar war sie wirklich einfach weggeduselt und dabei für immer eingeschlafen. Gegen späten Nachmittag fuhren Micha und ich unsere kleine Maus nach Laudenbach zum Tier-Krematorium von Herrn Göck. Nicht der erste Hund, den wir zu ihm brachten... Man kennt uns mittlerweile und wir wissen, dass dort ordentlich und liebevoll mit den toten Tieren umgegangen wird. Wie immer fühlten wir uns dort gut umsorgt, gut beraten und mit unseren Wünschen rund um unsere kleine Maus auch ernstgenommen. Wir suchten eine kleine Urne aus, die ein kleines Stück weit auch zu Yuna passt. Freitags Nachmittags konnten wir Yunachen in ihrer Urne wieder nach Hause holen. Jetzt muss sie nie mehr von Zuhause fort..

 

Yuna ist seit Freitag dem 20.01.2012 in ihrer kleinen Urne wieder zuhause..

 

Ich weiß, es mag bekloppt klingen, aber ich bekam einfach keine Ruhe - die Nächte wurden zum Tag, der Tag zog sich endlos und Aufnahmefähig war ich auch nicht wirklich ( das kann ich mir in meinem Job nicht leisten..)  aber die Gedanken drehten sich im Kreis, es lies mich nicht los, dass Yuna sich vielleicht von uns in ihrer Not auch noch abgeschoben oder verlassen gefühlt haben könnte, weil wir sie in die Klinik brachten und dann nicht mehr besucht haben. Wir sie nicht mehr gesehen haben - SIE uns nicht mehr gesehen hatte..

Deshalb nahm ich Kontakt mit Frau Jäger auf, bat sie um Hilfe. Bei Frau Jäger hatte ich im letzten Frühjahr ein Wochenendseminar zur Tierkommunikation belegt und dabei beeindruckende Erfahrungen gemacht. Ich kann es nur jedem Empfehlen, wenn Fragen offen geblieben sind, Zweifel zurückbleiben, oder man einfach mal "hören" möchte, wie es dem Tier auf der anderen oder auch auf dieser Seite geht.. nutzt die Möglichkeit, die ein guter Tierkommunikator bieten kann. Meine Fragen sind beantwortet - meine Botschaft kam an.. und ich weiß nun, sie ist da drüben auf der anderen Seite nicht alleine.

Und nun kann ich auch wieder schlafen, Nachts, wenn man schlafen sollte.. - es sei denn Jolante weckt mich, weil sie raus muss, was immer noch ab und zu der Fall ist.

Egal, und wenn sie mich noch hundert mal weckt, ich steh gern auf.. und für Yuna wäre ich auch gern Nacht für Nacht aufgestanden.. - aber es hat leider nicht sollen sein, dass sie noch ein wenig bei uns bleiben konnte...

 

 

20.01.2012 / 12:35

Heute Abend kommt Yuna in ihrem Urnchen wieder zu uns nach Hause. Ihr geliebtes kleines Bärchen durfte sie bei sich behalten..

Jolante kötzelt immer mal wieder - kleinste Mengen und ohne Blut dabei - ist  aber ansonsten recht munter. Kurzfristig mussten wir uns gestern zusätzlich auch um Nora sorgen, sie hatte ab dem frühen Vormittag einen Gluckerbauch und wir überwachten jeden ihrer Schritte. Es blieb aber beim Gluckern und dieses verschwand im laufe des Nachmittags auch wieder.

Nicki trauert von unseren Hunden am meisten, ihr fehlt die fröhliche Spielkameradin. Und uns fehlt das lebhafte Trippeln von Yunas Pfötchen, sobald sie uns auch nur hörte. Es fehlt das ständige auf irgendwas drauf hopsen, um Futter betteln. Das fröhliche Herumspringen und das übermütige "Wäff" mit fröhlichem Wedeln, Po oben, Front unten -- einfach so, ohne Grund, nur aus guter Laune heraus. All das zeichnete Yuna besonders aus und all das fehlt nun...

Es ist trotz der verbleibenden 4 Hunde verdammt ruhig in diesem Haus geworden. Zur Zeit sind die Vier nicht sie selbst. Wie auch? Uns Menschen gehts ja nicht anders..

Habt Dank für Eure Anrufe, Mails, Gästebuch-Einträge. Habt Dank für Eure Anteilnahme und für Euren Zuspruch.

 

18.01.12 / 10:21

Yuna ist in der Nacht vom 17. auf den 18.01.12 in der Tierklinik verstorben. Niemand hatte damit gerechnet, dass dieser Virus unsere kleine Maus so sehr treffen würde und es so schnell zu Ende gehen könnte mit ihr...

Wir sind geschockt, unendlich traurig und vollkommen neben der Spur.

 

Für Yuna - unserer kleinen Spitzmaus - unserem kleinen Mädchen..  ein Lichtchen für deinen letzten Weg.

Yuna  das letzte Foto von ihr..

Auch Jolante befindet sich seit heute Nachmittag erneut in Behandlung, ist aber zuhause bei uns...

 

Beitrag erstellt 18.01.2012 / 8:43

Seit dem 16.01.12 ist Yuna nun in der Tierklinik. Gestern in der Früh war ihr Zustand kritisch. Gegen Nachmittag wurde es nur ein klein wenig besser.   

Jolante spuckt leider morgens noch immer, allerdings kein Blut, sondern Reste ihres Abendfutters. Auch die Große scheint von der Infektion noch immer nicht ganz genesen zu sein. Der Kot, den sie absetzt, der ist allerdings normal.. *hoffen wir das es so bleibt*

Der Rest der Bande, Nina, Nora & Nicki bei uns, sowie Nessi & Maya bei meiner Ma, Buschka & Mogli bei Bekannten in Siegen sind noch in Ordnung, sie stehen hier wie dort unter ständiger Beobachtung sobald sie auch nur eine Pfote nach draussen setzen. Beim geringsten Anzeichen von Blut werden wir sofort handeln und sie in die Obhut der ansässigen Tierkliniken bringen. Bislang sind die 7 Hundedamen noch munter und fit. Auch hier hoffen wir, dass es so bleibt und nicht noch Eine erkrankt.

 

Beitrag erstellt 17.01.12 / 8:51

Nachdem Jolante nun wieder halbwegs fit ist, frisst und trinkt, wieder Anteil an allem drumherum nimmt, ist seit gestern Abend nun klein Yuna in der Tierklinik. Es grasiert ein wirklich böser Virus. Inzwischen sind etliche Hunde davon betroffen, auch überregional.

Auch Yuna spuckte zunächst nur ein - zweimal "normal", hatte ein wenig Durchfall - aber bei der kleinen wandelnden "Mülltonne", die ja immer jeden Mist frisst, den sie irgendwo findet - haben wir uns zunächst wenig gesorgt, weil sie dadurch ja öfter mal spuckt. Allerdings wurde aus dem harmlosen Spucken und dem normalfarbenen Durchfall sehr schnell rötliches Spucken und blutiger Durchfall.

Wir können nur hoffen, dass es die anderen Hunde des Rudels nicht auch noch trifft. Zur Zeit sind wir Sagrotan-Grossverbraucher und die Waschmaschine bekommt auch keine Pause. Sämtliche Böden sind bereits mehrfach mit Dampf gereinigt - hoffen wir, dass es nun bald ausgestanden ist. Draussen auf dem Grundstück können wir leider gar nichts dagegen unternehmen.. da können wir nur hoffen, dass die frostigen Temperaturen das "Virus-Ding" platt macht.

 

Beitrag erstellt 13.01.2012 / 9:08

Soooo - wir geben mal ganz sachte eine leichte Entwarnung...

Tantchen frisst nun wieder, viele kleine Portionen über den Tag verteilt. Der Blutabgang übers After ist gestoppt, inzwischen "knödelt" sie wieder normal. Auch das blutige Erbrechen hat mittlerweile ganz aufgehört. Sie frisst Miniportionen, die auch wieder drin bleiben und die offenbar auch verarbeitet werden. Madame war in den vergangenen Tagen noch öfter ambulanter Klinikgast. Es sah einige lange Tage und Nächte wirklich nicht gut aus und sie benötigte immer wieder direkte Flüssigkeitszufuhr, Medikamente und jede Menge Aufbauzeug. Ihr Herz machte unterdessen auch Probleme, der Kreislauf sackte langsam weg - der Hund hing bitterböse da. Dank unserer Tierklinik hier im Ort steht sie wieder fester auf den Pfoten. 5 Kilo leichter.. aber sie wedelt wieder, die Ohren sind wieder vorgeklappt, wenn sie glaubt etwas zu hören. Sie stapft langsam und durchaus an allem zaghaft interessiert wieder durch ihr Reich.  

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Der Hund meiner Freundin Susi hatte leider nicht soviel Glück. Jacky starb vorgestern an einer Vergiftung. Gute Reise über den Regenbogen, großer Junge. Susi, wir sind im Gedanken und mit unserer Trauer bei euch.

 

Beitrag erstellt 07.01.2012 / 14:15

Kurz, wirklich nur ganz kurz..

Ich habe keine Zeit, denn wir haben derzeit ein richtig böses Problem und große Sorgen um unsere alte "Tante Jolante". Diese ist seit der Nacht von Montag auf Dienstag richtig und ernsthaft krank. Ein 2 tägiger Tierklinikaufenthalt liegt bereits hinter ihr und heute in der Früh waren wir erneut dort. Deshalb bitte ich um Verständnis, dass alle angekündigten Neuerungen auf der HP zunächst warten müssen. Und ich bitte alle Leser, Bekannte und Freunde - die unsere alte Hundedame kennen - ihr vielleicht ein Däumchen zu drücken, damit sie bald wieder stabil und ihrem Alter entsprechend munter auf den Pfoten stehen kann.  DANKE!

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Beitrag erstellt 01.01.2012 / 12:00 Uhr

 

Herzlich Willkommen im Jahre 2012

Unser Hundebestand ist unverändert, als da wären: Jolante, Nina, Yuna, Nora und Nicki. Derzeit bei meiner Ma lebend: Maya und Nessi. Auf einem Pflegeplatz befindet sich nach wie vor die kleine, ältere Babuschka.

Auch wir Menschen existieren alle noch. Das bedeutet: Micha, meine Ma Renate, Peter - ihr Gatterich, Björn und Freundin Daggi und meiner einer sind auch noch vorhanden. *lächel*

Leider starten wir in das neue Jahr mit dem Wissen, gleich zwei Endzeit-Kandidaten hier unter unseren Hunden zu haben. Die Große und die ganz kleine Hundedame. Also Jolante und unser Zwergchen Nina. Am 27.12.2011 taten wir mal wieder einen Tierarztbesuch, unter anderem mit diesen beiden doch älteren Hundedamen.. aber nun wissen wir auch wirklich woran wir sind. Nina wurden im Frühjahr 2010 ja einige Tumore entfernt, wovon einer leider bösartig war. Dieses kleine Mistding hatte offenbar bereits fröhlich um sich getreut - Fakt ist, die Zwergdackeline hat wieder einen Tumor, der ist zwar noch winzig, aber fühlbar vorhanden.. und die Lymphknoten sind ebenfalls bereits betroffen.. somit ist es diesmal inoperabel. Aber so munter wie diese kleine Maus ist, hoffen wir alle auf eine noch recht lange gemeinsame und gute Zeit. Immerhin ist sie Chefin des Hunderudels.. so einfach geht hier ein Machtwechsel schließlich nicht.. und abgeben will sie ihr Zepter ganz offensichtlich noch lange nicht. Hoffen wir, dass sie sich noch lange als Chefin hier betätigen kann.

Tja und auch "Tantchen" Jolantchen schleppt ja schon geraume Zeit diverse "Ausbeulungen" mit sich herum. Am After und am Bauch. Die zwar nun inzwischen recht großen Knoten dürften ziemlich sicher gutartig sein, diese beiden "Dinger" wachsen auch nur langsam und bei solch einem alten Hund operiert man ohnehin nur noch, wenn es gar nicht anders ginge... Erheblich an Masse zugelegt hat allerdings im letzten halben Jahr die Beule an der Schulter und der Elle... und die zeigt sich nun als leider bösartiger Tumor, der sich in die Knochen verwächst. Zum Einen ist das eine derart blöde Stelle wo man ohnehin nur schwer schneiden könnte, zum Anderen kann man hier nicht weitflächig genug schneiden um ihn wirklich restlos zu entfernen. Auch die Tatsache, dass er bereits weit in den Knochen greift, bedeutet, er ist inorperabel. Auch hier können wir nur beobachten und drauf achten, ab wann es für den alten Schäferhund-Irgendwas-Mix unerträglich hinderlich oder schmerzhaft wird. Bislang ist sie Schmerzfrei und kommt noch gut damit zurecht.

Nicki, unsere Dauerpflegemaus, fegt fröhlich hier herum. Ihr geht es trotz ihrer Behinderung ausgesprochen gut. Sie ist verspielt, munter, ausgelassen und verfressen!  Wir wollen versuchen sie dieses Jahr mit normalem Vertrag zu übernehmen. Die Unsicherheit, sie nur auf Pflege zu haben, sie vielleicht eines Tages deshalb abgeben zu müssen - liegt uns schon längere Zeit auf der Seele. Sie ist jetzt schon so lange bei uns, wir könnten uns unser Leben ohne diese fröhliche Spitzohr-Rakete nicht mehr vorstellen und es wäre auch für den Hund nicht gut. Klein Nicki fühlt sich hier wohl, hat Spaß und Hundefreunde zum spielen - sie soll nun für immer bei uns bleiben dürfen.

Klein Yuna hat auch gut an Vertrauen zugelegt, spielt ausgelassen mit Nicki, tanzt uns gutmütig auf der Nase herum und wir sind der recht festen Meinung, dieser kleine - einst so dicke, um sich beissende Hund - ist noch nicht so alt wie in ihrem Pass angegeben. Der früher so misstrauische und fettgefütterte "Schlachthund" hat soviel von seiner miesen Vergangenheit abgelegt - es ist wirklich die pure Freude ihr im täglichen Leben zuzusehen. Sie geht inzwischen so gern Gassi, freut sich über jeden Streichler, trägt ihr Stoffbärchen zärtlich und mit viel Stolz herum und sie macht es auch nicht kaputt. Wenn es einem der anderen Hunde zum Opfer fällt, ist klein Yuna arg traurig. Wir haben aber immer Ersatz dafür hier, so dass die kleinen Schlappöhrchen nie sehr lange traurig herab hängen müssen.

Bleibt noch Nora. Zugegeben, auch sie hat im letzten Jahr viel gelernt. Leider versucht sie aber immer wieder aus dem mühsam erlernten Verhaltsmuster auszubrechen. Gelegentlich bringt mich dieser Hund echt auf die Palme. Sie kann durchaus verstehen und befolgen was man ihr vorgibt - wenn sie will, meist will sie aber schlichtweg nicht verstehen.. Dennoch, es gibt unleugbare Fortschritte.

Mitte Dezember fiel mir ausgerechnet ihre Futterschüssel herunter, diese bestand aus zerbrechlichem Material und zersprang in mehrere Teile. Der aufmerksame Leser weiß nun sofort, vor welchem Problem wir nun standen... Nora ist fressgestört. Nora - sie hat bisher nur und ausschließlich aus diesem, ihrem Napf gefressen..(und noch immer nicht problemlos alles, was man ihr anbietet!)  So, und nun? Einen gleichen Napf hatte ich nicht zur Verfügung. Also blieb mir nichts anderes übrig als ihr einen anderen Napf zu füllen und zu hoffen, dass sie trotzdem frisst. Sonst wäre erneute Handfütterung und an das neue Schüsselchen Stück um Stück heranführen nötig gewesen. Micha konnte Nora mit ein paar aus der Hand gefütterten Bröckchen zunächst davon überzeugen, dass es der gleiche fressbare Inhalt wie sonst auch war. Dann lies er zwei, drei Bröckchen zurück in die Schüssel fallen und Nora versuchte mal vorsichtig, ob man daraus auch fessen konnte.. Uff! Geschafft, sie frisst inzwischen wieder problemlos, nun aus der neuen Schüssel, die zwar eine ähnliche Form hat, aber etwas niedriger ist und auch aus einem vollkommen anderen Material besteht.

Das war der neueste Kurzbericht der Hundedamen vom Rhein. Wir wüschen allen Lesern ein gutes neues Jahr und hoffen darauf, dass Sie unserer Leben mit den Hunden auch weiterhin interessiert mitverfolgen.

 

****************** ENDE *************************

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

          

 

 

 

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